Welche Beispiele für Strahlungsquellen gibt es?
In diesem Artikel:
- Radioaktive Quellen, die in der industriellen Radiographie verwendet werden, umfassen sowohl natürliche als auch künstliche Isotope, die aufgrund ihrer Strahlungsintensität, Halbwertszeit und Eignung für die Bildgebung dichter Materialien ausgewählt werden.
- Natürliche Quellen wie Radium und Mesothorium emittieren sehr harte Strahlung, wodurch sie sich gut für die Untersuchung dicker Objekte eignen, allerdings sind sie kostspielig und lassen sich nur schwer miniaturisieren.
- Künstliche radioaktive Quellen wie Kobalt-60 (Co-60), Iridium-192 (Ir-192) und Selen-75 (Se-75) werden in Kernreaktoren hergestellt und bieten eine hohe Reinheit und kompakte Größe für präzise zerstörungsfreie Prüfungen (NDT).
- Die Auswahl der Quelle hängt von Faktoren wie Strahlungswellenlänge, Intensität und spezifischer Aktivität ab, die die Bildqualität und Sicherheit in industriellen Anwendungen beeinflussen.
- Moderne NDT-Verfahren bevorzugen künstliche Isotope aufgrund ihrer kontrollierbaren Eigenschaften, Verfügbarkeit und Kompatibilität mit tragbaren Röntgengeräten.
Natürliche Strahlungsquellen:
Aus dieser Gruppe wurden die Elemente Radium und Mesothorium für
die industrielle Radiographie eingesetzt. Diese Quellen geben eine sehr harte Strahlung ab,
wodurch sie sich gut für die Untersuchung sehr dicker Objekte eignen.
Ein Nachteil natürlicher Strahlungsquellen besteht neben ihren hohen Kosten darin, dass es nicht möglich ist,
diese Quellen in ausreichend kleinen Abmessungen für hochwertige Bilder herzustellen, da die Zerfallsaktivität nicht ausreicht.
Künstliche Strahlungsquellen:
Künstliche Strahlungsquellen für ZfP werden durch Bestrahlung in einem Kernreaktor hergestellt. Seit
1947 ist es möglich, auf diese Weise radioaktive Isotope in relativ großen Mengen, m
it angemessener Reinheit und vor allem ausreichend hoher Konzentration zu erzeugen; di
eser letzte Punkt ist für ZfP extrem wichtig, da die Quelle so klein wie möglich
sein sollte. Zu den zahlreichen Faktoren, die die Eignung einer Quelle für die zerstörungsfreie Prüfu
ng bestimmen, gehören die Wellenlänge und Intensität der Strahlung sowie die Halbwertszeit und spezifische Strahlung der
Quelle. Es verhält sich tatsächlich so, dass nur wenige der zahlreichen bestehenden künstlichen Radioisotope sich für die indu
strielle Radiographie als geeignet herausgestellt haben.