Scatter|correct Hochgeschwindigkeits-CT-Streustrahlreduzierungswerkzeug
scatter|correct
Einzigartiges, automatisches Korrekturwerkzeug für Streuung zur Erreichung höchster Scanqualität

Für die Produktionsprozesskontrolle komplexer und kostenintensiver Bauteile wird die Computertomographie (CT) zur bevorzugten Technologie für viele Inspektions- und Messaufgaben, z. B. für Automobilgussteile, Turbinenschaufeln in der Luft- und Raumfahrt oder 3D-gedruckte Teile, die naturgemäß versteckte Merkmale aufweisen. Eine große Herausforderung sind die gestiegenen Anforderungen an die Zykluszeit in Verbindung mit der hohen Prüftiefe, die verbesserte Methoden zum Umgang mit Bildgebungsfehlern erforderlich machen.

Die Streuung von Röntgenstrahlen ist der Hauptfaktor für solche Bildgebungsfehler in der CT. Während der Stand der Technik bei der Streustrahlreduktion die Streuung auf Grundlage von CAD-Daten oder den Materialeigenschaften der Probe simuliert, misst die von GE entwickelte Technologie Scatter|correct tatsächlich den Streuungsanteil der spezifischen Probe im CT-Scanner und minimiert ihn aus dem CT-Ergebnis für jedes einzelne Voxel. Die neue Methode steigert den Inspektionsdurchsatz und die Präzision von Hochenergie-CT-Anwendungen zum Scannen schwer zu durchdringender Proben mit relativ hoher Ordnungszahl, wie z. B. Metalle, die eigentlich mit hochgradig kollimierter klassischer 2D-Fächerstrahl-CT durchgeführt werden. Die Kunden profitieren von einer CT-Qualität, die mit der industriellen Flächendetektor-basierten Kegelstrahl-CT nie zuvor erreicht wurde. Durch die Kombination von hochpräziser Fächerstrahl-CT-Qualität mit dem bis zu 100-fach höheren Durchsatz der vollautomatischen Kegelstrahl-CT ermöglicht die deutlich gesteigerte Prüfproduktivität die Migration der CT von F&E-Anwendungen zur Serienprüfung in der Produktion.

Das neue Verfahren wird nicht nur die langsamere Fächerstrahl-Minifokus-CT in vielen Anwendungsfällen ersetzen: Nun können 300-kV-microCT-Scans für Prüfaufgaben eingesetzt werden, für die normalerweise teurere 450-kV-Hochenergie-CT-Geräte erforderlich wären.

Die fortschrittliche Technologie zur Streustrahlkorrektur verbessert zudem die Messgenauigkeit: Die 3D-Messtechnik mit CT verwendet immer automatische Algorithmen zur Oberflächenerkennung, um die Oberfläche des zu messenden 3D-Volumens zu bestimmen. Im Vergleich zur konventionellen Kegelstrahl-CT erlaubt das neue Verfahren bei gleichen Scanparametern eine höhere Materialdurchdringung (bis zu 30 %), um die Oberfläche weiterhin mit hoher Präzision zu bestimmen. Bei gleicher Materialdurchdringungslänge ermöglicht die neue Streuungskorrekturmethode eine präzisere Oberflächenerkennung dank weniger, die Messergebnisse negativ beeinflussender Störsignale.

Der weltweit erste industrielle Minifokus-CT-Scanner mit der neuen Scatter|correct-Option von GE ist die phoenix v|tome|x c 450-Serie, das erste microCT-System ist der Scanner phoenix v|tome|x m.



Produktmerkmale
Vorteile
  • Bildartefaktarme Hochpräzisionsleistung der Fächerstrahl-CT kombiniert mit der bis zu 100-mal schnelleren* Inspektionsgeschwindigkeit der Kegelstrahl-CT.
  • Deutliche Qualitätsverbesserung nicht nur für stark streuende Materialien wie Stahl und Aluminium, sondern auch für Verbundwerkstoffe und Multimaterialproben.
  • Deutlich verbesserte quantitative Volumenauswertung, z. B. automatische Defekterkennung oder präzise 3D-Messtechnik von schwer zu durchdringenden Multimaterialobjekten.
  • Proprietäre Waygate Technologies-Technologie – exklusiv als Option für die industriellen Mini- und microCT-Scanner phoenix v|tome|x c und m sowie als Upgrade-Paket für installierte m-Systeme erhältlich.
Anwendungen
  • CT-Scans können mit weniger Energie durchgeführt werden, wodurch der Bedarf an teureren hochenergetischen Röhren und Systemen reduziert wird.
  • Viele Anwendungsfälle können mit 300-kV-microCT-Scans durchgeführt werden – keine teureren 450-kV-Hochenergie-CT-Geräte erforderlich.
  • Während ein typischer Fächerstrahl-CT-Scan mit 1000 Schichten ca. 1 Minute pro Schicht = 1000 Minuten benötigt, braucht ein Kegelstrahl-CT-Scan nur 10 Minuten.





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