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Vorteile und Nachteile künstlicher Strahlungsquellen



In diesem Artikel:

  • Künstliche radioaktive Quellen wie Kobalt-60, Iridium-192 und Selen-75 werden aufgrund ihrer hohen Aktivität, ihrer kompakten Größe und ihrer konstanten Strahlungsleistung häufig in der industriellen Radiographie eingesetzt.
  • Zu den Vorteilen zählen eine hohe Strahlungsintensität, eine lange Haltbarkeit und die Möglichkeit, die Eigenschaften der Quelle für bestimmte Anwendungen der zerstörungsfreien Prüfung (NDT) anzupassen.
  • Diese Quellen sind praktischer als natürliche, da sie eine bessere Verfügbarkeit, eine einfachere Handhabung und Kompatibilität mit tragbaren Inspektionsgeräten bieten.
  • Zu den Nachteilen gehören strenge behördliche Kontrollen, potenzielle Sicherheitsrisiken und die Notwendigkeit einer sicheren Lagerung, eines sicheren Transports und einer sicheren Entsorgung aufgrund ihrer radioaktiven Eigenschaften.
  • Die Wahl des richtigen künstlichen Isotops hängt von Faktoren wie der Materialstärke, der erforderlichen Bildauflösung und den Anforderungen an die Betriebssicherheit in industriellen Umgebungen ab.


Vorteile

1. Kein Bedarf nach Stromversorgung, einfach vor Ort einsetzbar

2. Mit verschiedenen Quellendurchmessern erhältlich, sodass nach Bedarf ein sehr kurze Abstand zwische
n Quelle und Film mit einer Quelle mit geringem Durchmesser genutzt werden kann, beispielsweise
bei Rohren mit kleinem Querschnitt

3. Breites Spektrum an Strahlungshärten

4. Höhere Strahlungshärten (höhere Eindringleistung) als bei konventionellen
Röntgenanlagen verfügbar


Nachteile

1. Nicht abschaltbar

2. Keine Verstellung der Energiewerte (Strahlungshärte) möglich

3. Keine Verstellung der Intensität möglich

4. Begrenzte Betriebsdauer aufgrund Zerfall der Quelle (Halbwertszeit)

5. Weniger Kontrast als Röntgenanlagen